Porta Nuova ist der Hauptbahnhof von Turin. Er liegt mitten in der Stadt am Corso Vittorio Emanuele II, vor dem Eingang erstreckt sich die Gartenanlage der Piazza Carlo Felice. Von hier führt die Via Roma mit ihren Arkaden geradeaus bis zur Piazza Castello.
Geschichte: Der Bahnhof wurde 1864 eröffnet. Das Gesamtprojekt stammt vom Ingenieur Alessandro Mazzucchetti, der Bau begann 1861. Schon damals trennte die Planung Ankunft und Abfahrt und sah großzügige Hallen und drei Wartesäle vor. Der Wartesaal der ersten Klasse, die Sala Gonin, ist mit Fresken des Turiner Malers Francesco Gonin ausgemalt, dazu kommen Holzvertäfelungen aus dem 18. Jahrhundert und ein Kronleuchter aus Murano-Glas. Der Saal ist normalerweise geschlossen; die Stiftung Fondazione FS öffnet ihn gelegentlich für Besucher.
Züge: Porta Nuova ist ein Kopfbahnhof mit 20 Gleisen. Hier fahren Hochgeschwindigkeitszüge von Trenitalia (Frecciarossa) und Italo, unter anderem nach Mailand, Rom, Neapel und Salerno, außerdem Regionalzüge und S-Bahn-Linien, etwa die SFM3 in das Susatal Richtung Susa und Bardonecchia.
Weiterkommen: Unter dem Bahnhof hält die Metro an der Station Porta Nuova. Vor dem Bahnhof fahren Busse und Straßenbahnen, außerdem gibt es Taxis und Leihräder. Die Flughafenbusse von Arriva (Linie 268) und flibco halten an der Piazza Carlo Felice.
Service: Im Bahnhof findest du Fahrkartenschalter, Automaten, Bars, Kiosk, Apotheke und WLAN. Reisende mit eingeschränkter Mobilität bekommen Hilfe in der Sala Blu von RFI, täglich von 7:45 bis 22:30 Uhr.