Obst und Gemüse
Der größte Teil des Platzes. Hunderte Stände reihen sich unter freiem Himmel aneinander. Mehr als ein Drittel aller Straßenstände verkauft Obst und Gemüse.
Größter Freiluftmarkt Europas
Rund 800 mobile Stände, ein Bauernmarkt unter historischen Dächern, eine Fischhalle von 1836 und samstags der Flohmarkt Balôn: An der Porta Palazzo kauft Turin seit fast 200 Jahren ein.

Der Markt an der Porta Palazzo füllt die Piazza della Repubblica, den größten Platz Turins. Die Stadt Turin nennt ihn den größten Freiluftmarkt Europas. Die Turiner sagen oft einfach „Porta Pila“.
Mehr als ein Drittel der Straßenstände verkauft Obst und Gemüse. Dazu kommen Käse, Wurst, Fisch und Süßes, aber auch Kleidung, Schuhe, Stoffe und Haushaltswaren. Die Händler stammen aus vielen Regionen Italiens und aus vielen Ländern. Deshalb findest du hier neben Piemonteser Produkten auch Spezialitäten aus Süditalien, Osteuropa und anderen Teilen der Welt.
Porta Palazzo ist ein Alltagsmarkt, kein Schaumarkt. Die Turiner kaufen hier ihr Gemüse für die Woche. Genau das macht den Besuch spannend.

Der Markt besteht aus offenen Straßenständen und mehreren überdachten Hallen. Jeder Bereich hat seinen eigenen Charakter.
Der größte Teil des Platzes. Hunderte Stände reihen sich unter freiem Himmel aneinander. Mehr als ein Drittel aller Straßenstände verkauft Obst und Gemüse.
Unter der Tettoia dei Contadini verkaufen Landwirte ihre eigenen Erzeugnisse. Die Halle wurde vor Kurzem komplett restauriert. Sie steht für den Ursprung des Marktes: Erzeuger, die ihre Ware direkt in die Stadt bringen.
Der Mercato Ittico ist eines der ältesten Gebäude des Marktes: Die Hallen für Fisch und Lebensmittel entstanden 1836. Hier kaufst du frischen Fisch und Meeresfrüchte.
Die Tettoia dell’Orologio, die Halle mit der Uhr, wurde 1916 als Pavillon IV errichtet. Unter dem Eisendach liegen streng nummerierte Lebensmittelstände – ein überdachter Teil des Marktes, gut bei Regen.
Ein großer Teil der Stände verkauft keine Lebensmittel: Kleidung, Schuhe, Stoffe, Töpfe und Haushaltswaren. Hier geht es eher um günstige Alltagsware als um Souvenirs.
Im modernen Glasbau von Massimiliano Fuksas liegt seit 2019 der Mercato Centrale: rund 4.500 Quadratmeter auf drei Etagen mit 23 Handwerksbetrieben, Restaurant, Kochschule, Café und Bierlokal. Er ist täglich geöffnet, auch abends und sonntags.
Der Lebensmittelmarkt auf der Piazza della Repubblica findet von Montag bis Samstag statt. Feste Uhrzeiten für alle Stände veröffentlicht die Stadt nicht auf ihrer Website. Für Details verweisen Stadt und Turismo Torino auf die städtische App „Torino Mercati“. Plane deinen Besuch am besten für den Vormittag ein.
| Markt | Tage | Uhrzeit |
|---|---|---|
| Lebensmittel- und Straßenmarkt Porta Palazzo | Montag bis Samstag | siehe App „Torino Mercati“ |
| Balôn (Flohmarkt, Borgo Dora) | jeden Samstag | 7:00–18:00 Uhr |
| Gran Balôn (Antiquitäten, Borgo Dora) | zweiter Sonntag im Monat | 8:00–18:00 Uhr |
| Mercato Centrale | Montag | 8:00–19:00 Uhr |
| Mercato Centrale | Dienstag bis Donnerstag, Sonntag | 8:00–22:30 Uhr |
| Mercato Centrale | Freitag / Samstag | 8:00–23:30 / 8:00–24:00 Uhr |
Zeiten für Balôn und Gran Balôn laut Turismo Torino, für den Mercato Centrale laut mercatocentrale.com, Stand Oktober 2026. An Feiertagen kann es Abweichungen geben.
Gleich hinter dem Markt beginnt der Borgo Dora, ein altes Viertel mit engen Gassen zwischen der Piazza della Repubblica und dem Fluss Dora. Hier findet der Balôn statt, Turins bekanntester Flohmarkt.
Der Name stammt laut Stadt Turin von einem früheren Ballspielplatz (Sferisterio) im Viertel. Die Region Piemont nennt als zweite mögliche Herkunft ein Tal („Valon“), das zur Dora hin abfiel. Der Markt im Borgo Dora geht laut Region Piemont auf das späte 17. Jahrhundert zurück; damals wurden hier Vieh und landwirtschaftliche Waren gehandelt.
Tipp: Wenn du an einem Samstag in Turin bist, verbinde Porta Palazzo und Balôn. Am Vormittag Lebensmittelmarkt, danach durch die Gassen des Borgo Dora. Aktuelle Termine und Sonderausgaben stehen auf turismotorino.org.

Der Name erinnert an ein Stadttor: Die Porta di Palazzo wurde 1701 eingeweiht und war der nördliche Zugang zur Stadt. Nachdem die Stadtmauern um 1800 auf Befehl Napoleons geschleift worden waren, wuchs hier ein neuer Platz.
Unter dem Platz liegen die alten Eiskeller (Antiche Ghiacciaie). Hier lagerte früher das Eis, mit dem die Händler ihre Lebensmittel kühlten. Heute werden die Räume für Veranstaltungen genutzt.
Ein Kunstwerk gehört inzwischen zum Platz: Michelangelo Pistolettos Leuchtschrift „Amare le differenze“ (2005) zeigt die Worte „die Unterschiede lieben“ in 39 Sprachen – passend für den Markt, auf dem Händler aus vielen Ländern stehen. Im Winter ist sie Teil der Lichtkunst-Schau Luci d’Artista, mehr dazu auf unserer Seite zu Weihnachten in Turin.
Der Markt liegt am Nordrand der Altstadt, an der Piazza della Repubblica.
Fahrscheine und Tarife findest du auf unserer Seite zum Nahverkehr in Turin.
Den Markt besuchst du am besten auf eigene Faust – Eintritt gibt es keinen. Wer Porta Palazzo mit einem kulinarischen Erlebnis verbinden will, findet bei den Buchungsportalen derzeit kaum eine Tour, die ausdrücklich über diesen Markt führt. Diese Angebote passen trotzdem gut zum Thema:

Du gehst mit einer Gastgeberin der Cesarine auf einen Markt in Turin. Danach bereitet sie bei sich zu Hause ein Gericht vor deinen Augen zu – eine Vorführung, kein Mitkochen. Anschließend gibt es ein 4-Gänge-Menü mit Wein, Wasser und Kaffee. Welcher Markt besucht wird, steht nicht in der Beschreibung. Privat, Dauer 4 Stunden. Sprachen: Englisch, Italienisch.
ab 139,00 €
Details & Buchung
Stadtrundfahrt im grünen Elektrobus ab Piazza Castello, unter anderem vorbei an Dom, Palazzo Reale und der Piazza della Repubblica mit dem Markt. Dauer 50 Minuten. Audioguide auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Chinesisch.
ab 15,00 €
Details & Buchung
Keine Markttour, aber die passende Ergänzung: Verkostungen von Gianduiotto, Pralinen, Eis, Zabaione und Bicerin oder Wermut in der Innenstadt. Dauer 2 Stunden. Sprachen: Englisch, Italienisch.
ab 39,00 €
Details & BuchungBei allen drei Angeboten ist laut Anbieter eine kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher möglich.
Du willst nach dem Marktbummel selbst Pasta machen? Auf unserer Seite zu den Kochkursen findest du Kurse für frische Pasta, Tajarin und Tiramisù bei Einheimischen in Turin – und einen ganzen Markt- und Kochtag in Alba.
Porta Palazzo liegt am Rand der Altstadt. Diese Ziele verbindest du gut mit einem Marktbesuch.
Das Viertel mit dem römischen Straßenraster beginnt gleich neben dem Markt: kleine Läden, Osterien und Bars für den Aperitivo.
Das Caffè Al Bicerin an der Piazza della Consolata serviert seit 1763 das Turiner Schichtgetränk aus Kaffee, Schokolade und Milchrahm.
Der Königspalast der Savoyer mit Rüstkammer und Gärten liegt zwischen Markt und Piazza Castello. Mit der Torino + Piemonte Card ist der Eintritt frei.
Schokolade, Wein, Wermut und Street Food: alle geführten Verkostungstouren in Turin im Überblick.
Von Montag bis Samstag. Samstag ist der größte Markttag mit zusätzlichen Ständen. Sonntags gibt es keinen Lebensmittelmarkt auf der Piazza della Repubblica.
Feste Uhrzeiten für alle Stände veröffentlicht die Stadt Turin nicht auf ihrer Website; Details stehen in der städtischen App „Torino Mercati“. Plane deinen Besuch am besten für den Vormittag ein.
Die Stadt Turin und Turismo Torino bezeichnen ihn als den größten Freiluftmarkt Europas. Der Platz misst 51.300 Quadratmeter, auf ihm stehen rund 800 mobile Stände von mehr als 1.000 Händlern.
Der Balôn findet jeden Samstag von 7 bis 18 Uhr im Borgo Dora statt, gleich hinter dem Markt. Der größere Gran Balôn mit Antiquitäten und Sammlerstücken ist am zweiten Sonntag jedes Monats von 8 bis 18 Uhr.
Am einfachsten mit der Tram 4 ab Bahnhof Porta Nuova in Richtung Via delle Querce bis zur Haltestelle „Porta Palazzo Nord“. Zu Fuß brauchst du von Porta Nuova oder Porta Susa jeweils rund 25 Minuten.
Vor allem Obst und Gemüse, außerdem Fisch, Wurst, Käse, Süßes und Spezialitäten aus vielen Ländern. Dazu kommen Stände mit Kleidung, Schuhen, Stoffen und Haushaltswaren. Im Bauernmarkt verkaufen Landwirte ihre eigenen Produkte.
Der Markt ist ein ganz normaler Einkaufsort für die Turiner. Wie überall im Gedränge solltest du auf Taschendiebe achten: Wertsachen vorne tragen, Handy nicht in die Gesäßtasche.
Eine Tour, die ausdrücklich über Porta Palazzo führt, ist bei den großen Buchungsportalen derzeit kaum zu finden. Der Marktbesuch mit Essen bei einer Cesarina führt auf einen Markt in Turin. Den Markt selbst erkundest du problemlos auf eigene Faust – der Eintritt ist frei.
Eine Markthalle mit 23 Handwerksbetrieben, Restaurant, Kochschule und Café im modernen Glasbau an der Piazza della Repubblica, eröffnet 2019. Anders als der Straßenmarkt ist sie täglich und bis in den Abend geöffnet.
Von der Porta di Palazzo, einem 1701 eingeweihten Stadttor im Norden Turins. Den heutigen Namen Piazza della Repubblica trägt der Platz erst seit 1946.