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Stadtviertel

Vanchiglia: Turins Viertel zwischen Mole, Po und Dora

Hinter der Mole Antonelliana beginnt Vanchiglia: ein früheres Handwerker- und Fabrikviertel mit Antonellis schmaler „Fetta di Polenta“, einer Universität am Fluss und abends vollen Plätzen. Am Po warten die Piazza Vittorio Veneto und die Murazzi.

  • Fetta di Polenta: Antonellis schmales Haus an der Ecke Corso San Maurizio
  • Mole Antonelliana am Rand, Piazza Vittorio und Murazzi am Po
  • Universitätsviertel mit Campus Einaudi am Ufer der Dora
  • Cimitero Monumentale gleich jenseits der Dora, Eintritt frei

ab93,00 €pro Person

Aperitivo-Tour bis Vanchiglia
Bewertung 4,6 von 54,6
51 Bewertungen
Buchung über GetYourGuide
Der Po in Turin mit Blick auf die Mole Antonelliana
Foto: Nikolai Kolosov / Pexels

Wo liegt Vanchiglia?

Vanchiglia liegt nordöstlich der Altstadt, eingerahmt von zwei Flüssen: Im Süden und Osten fließt der Po, im Norden die Dora Riparia, die hier in den Po mündet. Im Westen bildet der Corso San Maurizio die Grenze zum Zentrum. Gleich dahinter stehen die Mole Antonelliana und die Arkaden der Via Po.

Verwaltungstechnisch gehört Vanchiglia zur Circoscrizione 7, zusammen mit Aurora, Sassi-Superga und Madonna del Pilone.

Genau genommen sind es zwei Teile:

  • Borgo Vanchiglia: der ältere Teil zwischen Corso San Maurizio und Corso Regina Margherita, rund um die Kirche Santa Giulia. Dichte Häuserblocks, kleine Läden, abends viel Betrieb.
  • Vanchiglietta: der jüngere Teil weiter östlich, bis an den Po und die Mündung der Dora. Hier liegen der Campus Luigi Einaudi, der Lungo Po Antonelli und Grünflächen wie der Parco Colletta.

Für Besucher ist Vanchiglia kein Viertel der großen Museen. Es lohnt sich für einen Spaziergang abseits der Hauptachsen, für den Blick auf den Po und für den Abend. Von der Piazza Castello bist du über die Via Po zu Fuß schnell da.

Geschichte: vom „Borgo del Fumo“ zum Universitätsviertel

Vanchiglia lag lange vor den Toren Turins, zwischen Po und Dora. Mitte des 19. Jahrhunderts beschrieb ein Stadtführer den Borgo als schon dicht bewohnt, mit den bedeutendsten Werkstätten für Eisen, andere Metalle und Schreinerei. Eine Kirche und Schulen gab es noch nicht. Die Stadt schrieb damals vor, dass neue Häuser in regelmäßigen Straßen entstehen sollten, damit der Borgo bald Teil der Stadt werden konnte.

Diese Werkstätten und später Fabriken prägten das Viertel bis ins 20. Jahrhundert. Wegen der vielen Schlote nannten die Turiner es „Borgo del Fumo“, das Rauchviertel. Hier wohnten Handwerker und Arbeiterfamilien.

Die Kirche kam 1866: Santa Giulia, gestiftet von Marchesa Giulia di Barolo und gebaut von Giovanni Battista Ferrante im neugotischen Stil. Ein früherer, monumentaler Entwurf von Alessandro Antonelli war zu teuer. Die Kirche gilt bis heute als Symbol von Vanchiglia; die Stifterin ist darin beigesetzt.

Antonelli hinterließ trotzdem seine Spuren: Er baute in Vanchiglia sein eigenes Wohnhaus, die „Fetta di Polenta“, und wenige Straßen weiter die Mole.

Mit dem Ende der Industrie wandelte sich das Viertel. 2012 eröffnete am Ufer der Dora der Campus Luigi Einaudi der Universität Turin, entworfen vom Londoner Büro Foster + Partners. Seitdem prägen Studierende das Viertel, und mit ihnen kamen Cafés, Bars und kleine Restaurants.

Fetta di Polenta: Antonellis schmales Haus

An der Ecke Corso San Maurizio und Via Giulia di Barolo steht eines der ungewöhnlichsten Häuser Turins. Offiziell heißt es Casa Scaccabarozzi, nach Francesca Scaccabarozzi, der Frau von Alessandro Antonelli. Die Turiner nennen es „Fetta di Polenta“, Polentascheibe – wegen der gelben Farbe und des Grundrisses.

Antonelli, der Architekt der Mole, baute das Haus auf einem lang gezogenen, trapezförmigen Grundstück. Laut dem italienischen Kulturerbe-Verband FAI entstand es eher aus einer Wette als aus echtem Bedarf:

  • 1840 entstanden die ersten Stockwerke, später kamen weitere dazu, 1881 das letzte.
  • Antonelli wohnte einige Jahre mit seiner Frau selbst darin.
  • Das Haus überstand das Erdbeben von 1887 und die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs.

Tipp für das Foto: Stell dich so, dass du direkt auf die schmale Ecke schaust. Von dort wirkt das Haus wie eine flache Scheibe. Von der Seite siehst du, dass es dahinter breiter wird.

Die Fetta di Polenta ist kein Museum und nicht regulär zu besichtigen. Du siehst sie von der Straße aus, jederzeit und kostenlos.

Mole Antonelliana: das Wahrzeichen am Rand von Vanchiglia

Die Mole steht nur wenige Straßen westlich des Corso San Maurizio, zwischen Via Po und Vanchiglia. Aus den Straßen des Viertels siehst du ihre Spitze immer wieder zwischen den Häusern.

Alessandro Antonelli entwarf den Bau 1862 als Synagoge für die jüdische Gemeinde. Die Stadt Turin übernahm ihn und stellte ihn 1889 fertig. Heute ist sie 167 Meter hoch; zu ihrer Zeit war sie das höchste gemauerte Gebäude Europas. Heute ist darin das Museo Nazionale del Cinema. Ein gläserner Panoramalift bringt dich zur Aussichtsterrasse auf 85 Metern.

  • Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 9 bis 19 Uhr, dienstags geschlossen.
  • Offizieller Eintritt: Museum 18,00 €, Panoramalift 9,00 €, Kombiticket 23,00 €.
  • Mit Torino Card: Museum frei, Lift ermäßigt.

Alles zu Tickets, Lift und Museum steht auf unserer Seite zur Mole Antonelliana.

Mole Antonelliana über den Dächern von Turin
Foto: Pexels

Am Po: Piazza Vittorio, Murazzi und Lungo Po

Am Südrand des Viertels öffnet sich Turin zum Fluss. Diese Orte liegen direkt nebeneinander.

Piazza Vittorio Veneto

Der größte Platz Turins, über 38.000 m², ringsum Arkaden. Giuseppe Frizzi plante ihn Anfang des 19. Jahrhunderts am Ende der Via Po. Der Platz fällt leicht zum Fluss ab – früher praktisch für Militärparaden. Über die Brücke Vittorio Emanuele I blickst du auf die Kirche Gran Madre di Dio.

Murazzi del Po

Bis in die 1950er-Jahre lagen hier unter den Ufermauern aus dem 19. Jahrhundert die Bootshäuser der Fischer. Später wurden die Murazzi zu einem der bekanntesten Treffpunkte der Turiner Movida. Heute gibt es Aperitivo, Abendessen und Musik am Wasser.

Lungo Po

Nördlich der Murazzi führen die Uferstraßen am Po entlang Richtung Vanchiglietta. Hier kannst du am Fluss entlang spazieren und auf die grünen Hügel am anderen Ufer schauen.

Ponte Vittorio Emanuele I

Die Brücke verbindet die Piazza Vittorio mit dem Viertel Borgo Po. Auf der anderen Seite liegen die Gran Madre und der Aufstieg zum Monte dei Cappuccini.

Borgo Po & Gran Madre

Vanchiglietta, Campus Einaudi und der Zusammenfluss

Östlich des Corso Regina Margherita wird es ruhiger und grüner. Vanchiglietta ist im 19. und 20. Jahrhundert als Fortsetzung des alten Borgo gewachsen und reicht bis an den Po.

  • Campus Luigi Einaudi: Der Campus der Universität Turin am Lungo Dora Siena wurde am 22. September 2012 eröffnet. Foster + Partners entwarfen die Anlage mit rund 45.000 m² Fläche, davon 14.000 m² Grün, für 8.000 Studierende. Die geschwungenen weißen Dächer siehst du am besten vom Ufer der Dora aus.
  • Parco Colletta: Laut Turismo Torino entstand der Park auf zurückgewonnenen Brachflächen. Er liegt im Norden, nahe der Dora.
  • Zusammenfluss: Am Ostende des Viertels mündet die Dora in den Po. Die Uferwege machen das Viertel zu einem guten Ziel für einen langen Spaziergang oder eine Runde mit dem Rad.
Uferpromenade am Po in Turin bei Nacht
Foto: Pexels

Street Art in Vanchiglia

Turin hat in den letzten Jahren viele Fassaden für Wandbilder freigegeben. Das bekannteste Projekt ist TOward 2030: Stadt Turin und Lavazza ließen 2018 und 2019 Wände in der ganzen Stadt von italienischen und internationalen Street-Art-Künstlern bemalen, jedes Bild zu einem der UN-Nachhaltigkeitsziele.

Turismo Torino empfiehlt für Street Art eine Route durch die Viertel Aurora, Borgo Dora, Quadrilatero und Vanchiglia. Vanchiglia ist damit ein guter Ausgangspunkt: Halte beim Spaziergang durch die Seitenstraßen und am Ufer die Augen offen.

Eine Übersicht über die Werke in ganz Turin bietet die Stadt auf turismotorino.org. Den größten Bestand findest du übrigens nicht in Vanchiglia, sondern im MAU, dem Museo d’Arte Urbana im Viertel Borgo Campidoglio.

Abends in Vanchiglia: Aperitivo im Universitätsviertel

Turismo Torino zählt Vanchiglia, zusammen mit Aurora, zu den Universitätsvierteln, in denen immer mehr Bars, Bistros, Pizzerien und Restaurants öffnen. Das Publikum ist jünger als an den Plätzen der Innenstadt, die Lokale oft kleiner und experimentierfreudiger.

Das Zentrum des Abends ist die Piazza Santa Giulia vor der gleichnamigen Kirche, zusammen mit der Via Giulia di Barolo. Beide sind Fußgängerzone, viele Lokale haben Tische draußen. Laut Turismo Torino treffen sich hier Markt und Movida: tagsüber Marktstände, abends Treffpunkt des Viertels.

Wenn du im Viertel übernachtest: Rund um die Piazza Santa Giulia kann es am Wochenende bis spät laut sein.

Einzelne Bars empfehlen wir bewusst nicht, weil Lokale hier oft wechseln. Wie der Aperitivo in Turin funktioniert und wo du ihn sonst noch findest, steht auf unserer Seite zum Aperitivo in Turin. Wer es klassischer mag, geht zu den historischen Cafés an der Piazza Vittorio oder an die Murazzi. Weitere Ausgehviertel sind San Salvario und das Quadrilatero Romano.

Cimitero Monumentale: Turins größter Friedhof

Gleich jenseits der Dora, am Corso Novara 135 nahe dem Viertel Regio Parco, liegt der Cimitero Monumentale. Turismo Torino führt ihn zusammen mit Vanchiglia, Aurora und Regio Parco. Er ist der größte Friedhof der Stadt und ein Freilichtmuseum für Grabkunst: Laut Turismo Torino ziehen sich hier 12 Kilometer Arkaden mit historischen und künstlerischen Gräbern hin.

Angelegt wurde der Friedhof Ende der 1820er-Jahre als Ersatz für die älteren Friedhöfe San Lazzaro und San Pietro in Vincoli. 1882 kam ein Krematorium dazu, das zweite Italiens nach Mailand.

Hier liegen unter anderem der Schriftsteller Edmondo De Amicis, die Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini und Prinzessin Iolanda Margherita von Savoyen. Auch die 26 Arbeiter, die 1852 bei der Explosion der königlichen Pulverfabrik starben, sind hier begraben.

Der Eintritt ist frei. Es ist ein aktiver Friedhof: Bitte verhalte dich ruhig und fotografiere keine Trauerfeiern. Führungen zu Kunst und Geschichte bieten lokale Veranstalter an; Termine listet Turismo Torino.

Cimitero Monumentale: Öffnungszeiten

Die städtischen Friedhöfe in Turin haben keinen Ruhetag. Die Zeiten wechseln mit der Jahreszeit (Stand 1. Oktober 2026):

ZeitraumGeöffnetEintritt
Herbst, bis Anfang Novembertäglich 8:30–17:30 Uhrfrei
Winter, ab Anfang November bis Ende Februartäglich 8:30–16:30 Uhrfrei

Rund um Allerheiligen gelten Sonderzeiten. Die Stadt veröffentlicht die genauen Termine jedes Jahr kurz vorher. Aktuelle Zeiten: cimiteritorino.it.

Spaziergang: von der Via Po durch Vanchiglia an den Fluss

Ein Rundgang für einen Nachmittag, der in den Aperitivo übergehen kann. Start ist die Piazza Castello, Ziel die Piazza Vittorio Veneto am Po.

  1. Via Po

    Von der Piazza Castello gehst du unter den Arkaden der Via Po Richtung Fluss. Nach einigen Blocks biegst du links ab Richtung Via Montebello.

  2. Mole Antonelliana

    In der Via Montebello stehst du direkt unter der Mole. Wenn du hinauf willst, plane den Lift jetzt ein – oder komm am Ende des Tages zurück.

  3. Fetta di Polenta

    Weiter Richtung Corso San Maurizio. An der Ecke zur Via Giulia di Barolo steht Antonellis schmales gelbes Haus. Stell dich vor die spitze Ecke für das beste Foto.

  4. Piazza Santa Giulia

    Die Via Giulia di Barolo entlang erreichst du die Piazza Santa Giulia mit der neugotischen Kirche von 1866. Tagsüber Markt, abends Treffpunkt des Viertels.

  5. Durch den Borgo zur Dora

    Von der Piazza gehst du nach Norden durch die Straßen des alten Borgo bis zum Corso Regina Margherita und weiter an die Dora.

  6. Campus Luigi Einaudi

    Am Lungo Dora Siena liegt der Campus der Universität mit seinen weißen, geschwungenen Dächern. Optionaler Abstecher: Über die Dora nach Norden kommst du zum Corso Novara und zum Cimitero Monumentale.

  7. Am Po entlang nach Süden

    Folge der Dora bis zum Po und geh dann am Ufer entlang nach Süden, durch Vanchiglietta zurück Richtung Zentrum. Am anderen Ufer siehst du die grünen Hügel.

  8. Murazzi und Piazza Vittorio

    Unten am Fluss erreichst du die Murazzi. Über die Treppen kommst du hinauf auf die Piazza Vittorio Veneto – ein guter Ort für den Aperitivo mit Blick auf die Gran Madre. Zurück zur Piazza Castello geht es über die Via Po.

Touren mit Vanchiglia und Mole

Eine eigene Führung nur durch Vanchiglia haben wir bei den großen Anbietern nicht gefunden. Diese Touren führen laut Anbieter ins Viertel oder an seinen Rand.

Aperitivo-Tour bis Vanchiglia

Aperitivo-Tour bis Vanchiglia

4,6 · 51 Bewertungen

⏱ 3 Stunden🗣 Englisch, Italienisch

Drei Stunden mit einem Einheimischen: Wein an der Piazza San Carlo, Craft-Bier, Street Food und zum Schluss ein Cocktail oder Wein in Vanchiglia. Sprachen: Englisch, Italienisch. Treffpunkt laut Anbieter: Piazza San Carlo, vor der Kirche Santa Cristina.

ab 93,00 €

Details & Buchung
Kinomuseum & Mole-Lift

Kinomuseum & Mole-Lift

4,7 · 54 Bewertungen

⏱ 2 Stunden🗣 Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch

Führung durch das Kinomuseum mit Fahrt im Panoramalift, in kleiner Gruppe mit höchstens neun Personen. Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch.

ab 99,00 €

Details & Buchung
Highlights-Rundgang zur Mole

Highlights-Rundgang zur Mole

4,9 · 979 Bewertungen

⏱ 2 Stunden🗣 Englisch, Italienisch

Zweistündiger Rundgang in kleiner Gruppe über Piazza San Carlo, Piazza Carignano und Piazza Castello bis zur Mole Antonelliana. Von dort sind es nur ein paar Minuten bis Vanchiglia. Sprachen: Englisch, Italienisch.

ab 39,00 €

Details & Buchung

Bei allen drei Touren ist laut Anbieter eine kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher möglich. Weitere Rundgänge findest du bei unseren Stadtführungen in Turin und den Foodtouren.

Anfahrt nach Vanchiglia

  • Zu Fuß: Von der Piazza Castello führt die Via Po direkt zur Piazza Vittorio Veneto. Nach links geht es in die Straßen von Vanchiglia, zur Mole und zur Piazza Santa Giulia.
  • Straßenbahn: Durch die Via Po fahren Straßenbahnen bis zur Piazza Vittorio. Linien und Fahrpläne findest du bei GTT.
  • Metro: Die Metro fährt nicht durch Vanchiglia. Die nächsten Stationen liegen in der Innenstadt, von dort geht es zu Fuß oder mit Tram und Bus weiter.
  • Fahrschein: Ein City-100-Ticket gilt 100 Minuten in Bus und Tram. Es kostet 1,90 € digital und 2,00 € auf Papier. Du kannst auch kontaktlos mit der Bankkarte zahlen (Tap&Go).

Alle Tickets und Tipps zu Bus, Tram und Metro stehen auf unserer Seite zum Nahverkehr in Turin.

Torino Card in Vanchiglia

Für das Viertel selbst brauchst du keinen Pass: Fetta di Polenta, Piazza Vittorio, Murazzi und der Cimitero Monumentale kosten nichts. Lohnend wird die Torino + Piemonte Card an der Mole: Das Kinomuseum ist damit frei, der Panoramalift ermäßigt. Dazu kommen die Museen der Innenstadt. Ob die Torino Card oder der Royal Pass besser zu dir passt, zeigt unser Vergleich Torino Card vs. Royal Pass.

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Mole Antonelliana in Turin

Vanchiglia: häufige Fragen

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